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Olivenöl & Oliven
Die Europäische Union hat Richtlinien erarbeitet, nach denen sich Olivenöl einteilen lassen muss. Jedes Olivenöl muss also einer Kategorie zuzuordnen sein. Von den derzeit neun gültigen Güteklassen sind allerdings lediglich vier für den Verbraucher relevant.
Natives Olivenöl – Extra und Speziell
Die Öle dieser Kategorie entsprechen der ersten Güteklasse und werden aus der Olivenfrucht selbst hergestellt. Bei der Gewinnung dieser Öle dürfen also ausschließlich mechanische Prozesse stattfinden. Während der Herstellung wird die Temperatur auf einem Niveau gehalten, welches keinerlei Auswirkungen auf die Qualität dieses Öls haben darf. Natives Olivenöl ist die Hauptkategorie für Natives Olivenöl Extra und Natives Olivenöl Speziell.
Der Index für die Mängel bei der Herstellung von Olivenöl wird als Fehlermedian bezeichnet. Bei Nativem Olivenöl Extra darf dieser Fehlerindex bei einem Wert von 0 liegen. Die freien Fettsäuren, ausgedrückt mit dem Säuregehalt dieser Öle, beträgt 0,8 g pro 100 g Öl. Bei Nativem Olivenöl Speziell darf der Fehlermedian zwischen 0 und 2,5 liegen. Der Säuregehalt (freie Fettsäuren) darf 2 g pro 100 g Olivenöl nicht übersteigen. Die Öle dieser Güteklasse werden oftmals auch als virgines Olivenöle, oder als Jungfernöle bezeichnet. Bei Nativem Olivenöl Extra und bei Nativem Olivenöl Speziell ist es zulässig, bei der Produktbeschreibung auf eine "erste Kaltpressung" und auf eine "Kaltextraktion" hinzuweisen.
Natives Olivenöl
Die Öle dieser Kategorie werden ausschließlich mit mechanischen Mitteln gewonnen. Natives Olivenöl ist unbehandelt und wird schonend gepresst. Die Temperatur muss bei der Pressung unter 27 °C bleiben. Bei der Herstellung dürfen weder thermische, noch chemische Einwirkungen auf das Öl stattfinden. Der Fehlerindex darf bei nativem Olivenöl bei 3,5 oder darüber liegen. Der Restsäureanteil (freie Fettsäuren) darf 3,3 g pro 100 g Öl nicht übersteigen.
Im Vergleich zu Nativem Olivenöl Extra kann der Fruchtanteil niedriger sein, wodurch geringe Geschmacksfehler auftreten können. Jedoch dürften diese Geschmacksunterschiede dem geschulten Gaumen vorbehalten bleiben. Auch bei Ölen dieser Kategorie, Natives Olivenöl, ist es zulässig, bei der Produktbeschreibung auf eine "erste Kaltpressung" und auf eine "Kaltextraktion" hinzuweisen.
Olivenöl
Die Olivenöle dieser Kategorie trugen früher die Bezeichnung echtes Olivenöl, sind aber zu 99% eine Mischung aus raffiniertem Olivenöl und einem geringen Anteil von mindestens 1% an nativem Olivenöl. Das (echte) Olivenöl wird zwar zunächst wie Natives Olivenöl hergestellt, später aber raffiniert und mit anderen Ölen vermengt, falls es den Herstellungskriterien für Natives Olivenöl nicht entspricht. Da Olivenöle dieser Kategorie für gewöhnlich aus unterschiedlichen Mischungsverhältnissen gewonnen werden, gibt es entsprechende Unterkategorien. Der Fehlermedien ist hier nicht klar definiert, jedoch darf der Säuregehalt (freie Fettsäuren) bei maximal 1 g pro 100 g Öl liegen.
Oliventresteröl
Rohes Oliventresteröl wird aus dem Olivenkern gewonnen und ist nicht zum Verzehr geeignet. Es enthält keine Mischungen aus anderen Olivenölen und muss raffiniert werden, bevor es konsumiert werden kann. Das raffinierte Oliventresteröl wird dann mit nativem Olivenöl gemischt und entspricht erst dann der Kategorie Oliventresteröl. Auch bei Ölen der Kategorie Oliventresteröl ist der Fehlerindex nicht klar definiert. Der Säuregehalt (freie Fettsäuren) liegt bei maximal 1 g pro 100 g Öl.
Natives Olivenöl – Extra und Speziell
Die Öle dieser Kategorie entsprechen der ersten Güteklasse und werden aus der Olivenfrucht selbst hergestellt. Bei der Gewinnung dieser Öle dürfen also ausschließlich mechanische Prozesse stattfinden. Während der Herstellung wird die Temperatur auf einem Niveau gehalten, welches keinerlei Auswirkungen auf die Qualität dieses Öls haben darf. Natives Olivenöl ist die Hauptkategorie für Natives Olivenöl Extra und Natives Olivenöl Speziell.
Der Index für die Mängel bei der Herstellung von Olivenöl wird als Fehlermedian bezeichnet. Bei Nativem Olivenöl Extra darf dieser Fehlerindex bei einem Wert von 0 liegen. Die freien Fettsäuren, ausgedrückt mit dem Säuregehalt dieser Öle, beträgt 0,8 g pro 100 g Öl. Bei Nativem Olivenöl Speziell darf der Fehlermedian zwischen 0 und 2,5 liegen. Der Säuregehalt (freie Fettsäuren) darf 2 g pro 100 g Olivenöl nicht übersteigen. Die Öle dieser Güteklasse werden oftmals auch als virgines Olivenöle, oder als Jungfernöle bezeichnet. Bei Nativem Olivenöl Extra und bei Nativem Olivenöl Speziell ist es zulässig, bei der Produktbeschreibung auf eine "erste Kaltpressung" und auf eine "Kaltextraktion" hinzuweisen.
Natives Olivenöl
Die Öle dieser Kategorie werden ausschließlich mit mechanischen Mitteln gewonnen. Natives Olivenöl ist unbehandelt und wird schonend gepresst. Die Temperatur muss bei der Pressung unter 27 °C bleiben. Bei der Herstellung dürfen weder thermische, noch chemische Einwirkungen auf das Öl stattfinden. Der Fehlerindex darf bei nativem Olivenöl bei 3,5 oder darüber liegen. Der Restsäureanteil (freie Fettsäuren) darf 3,3 g pro 100 g Öl nicht übersteigen.
Im Vergleich zu Nativem Olivenöl Extra kann der Fruchtanteil niedriger sein, wodurch geringe Geschmacksfehler auftreten können. Jedoch dürften diese Geschmacksunterschiede dem geschulten Gaumen vorbehalten bleiben. Auch bei Ölen dieser Kategorie, Natives Olivenöl, ist es zulässig, bei der Produktbeschreibung auf eine "erste Kaltpressung" und auf eine "Kaltextraktion" hinzuweisen.
Olivenöl
Die Olivenöle dieser Kategorie trugen früher die Bezeichnung echtes Olivenöl, sind aber zu 99% eine Mischung aus raffiniertem Olivenöl und einem geringen Anteil von mindestens 1% an nativem Olivenöl. Das (echte) Olivenöl wird zwar zunächst wie Natives Olivenöl hergestellt, später aber raffiniert und mit anderen Ölen vermengt, falls es den Herstellungskriterien für Natives Olivenöl nicht entspricht. Da Olivenöle dieser Kategorie für gewöhnlich aus unterschiedlichen Mischungsverhältnissen gewonnen werden, gibt es entsprechende Unterkategorien. Der Fehlermedien ist hier nicht klar definiert, jedoch darf der Säuregehalt (freie Fettsäuren) bei maximal 1 g pro 100 g Öl liegen.
Oliventresteröl
Rohes Oliventresteröl wird aus dem Olivenkern gewonnen und ist nicht zum Verzehr geeignet. Es enthält keine Mischungen aus anderen Olivenölen und muss raffiniert werden, bevor es konsumiert werden kann. Das raffinierte Oliventresteröl wird dann mit nativem Olivenöl gemischt und entspricht erst dann der Kategorie Oliventresteröl. Auch bei Ölen der Kategorie Oliventresteröl ist der Fehlerindex nicht klar definiert. Der Säuregehalt (freie Fettsäuren) liegt bei maximal 1 g pro 100 g Öl.
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