Peloponnes

Peloponnes

Der erste Hinweis auf die Weinanbautradition des Peloponnes findet sich bereits bei Homer, der ihm den Beinamen „Ampeloessa“ gab, was „voller Rebstöcke“ bedeutet. Weder Krieg noch Reblausbefall konnten den Weinanbau dort zum Erliegen bringen. Die sich über Hügel, Ebenen und Plateaus erstreckenden Weinberge des Peloponnes sind für ihren Facettenreichtum und ihre Komplexität bekannt.

In der Nähe des Ortes Nafplion liegt Nemea, die wichtigste AOC-Region für Rotweine im südlichen Griechenland. Hier werden aus der Rebsorte Agiorgitiko Weine gewonnen, die für ihre tiefrote Farbe, ihr komplexes Aroma und ihren langen, samtigen Abgang gerühmt werden.

In den hohen Lagen von Mantinia werden aus der edlen Rebsorte Moschofilero hochwertige AOC-Weine gekeltert. Ein kontinentales Klima in Kombination mit kargen Böden ermöglicht zudem die Produktion besonders aromatischer Weißweine.

Im Nordwesten des Peloponnes befindet sich die Region Patras, in der vier AOC-Weine beheimatet sind: der trockene Weißwein Patra aus der Roditis-Traube, zwei aromatische weiße Dessert-Weine und ein starker Rotwein aus Mavrodaphne und Korinthiaki.

Hier geht es zu den Weinen aus diesem Anbaugebiet.

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